Wer hat SUERE begleitet?

Ich möchte bei allen Produkten im Shop klar zeigen, wer daran gearbeitet hat, egal ob Menschen mit psychischer Erkrankung, Behinderung oder mit Fluchterfahrung- bei SUERE zählt nur eins: Die Leidenschaft zum Arbeiten mit Textilien.

Founder of Suere

Annett Kaplow

Gründerin von SUERE.
Seit ihrem abgeschlossenen Studium der Sozialen Arbeit 2013 will sie ihr Hobby, das Nähen und das Sozialwesen zusammenbringen: "Mit SUERE verbinde ich eine tiefe Leidenschaft, die Gesellschaft etwas besser zu machen, benachteiligte Menschen hervorzuheben und die Kreativität in uns allen zu wecken."
 

- Seit dem 1.2.2022 ist Annett die Leiterin des Textilhafens, einem inklusiven (Arbeits-)Ort für Upcycling und der Kleidersortierung der Komm und Sieh gGmbH der Berliner Stadtmission. 

-Seit 2021 ist SUERE teil des Gründerprogramms Gewächshaus M der Malterser Werke. Dort wird eine Konzeption für eine Inklusionsmanufaktur erarbeitet, um Menschen mit und ohne Behinderung oder Migrationshintergrund, durch das Nähhandwerk, eine echte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. 

- 2021 betreute, beriet und begleitete sie die Kleiderläden und -Kammern des DRK deutschlandweit, als Referentin für Kreislaufwirtschaft des DRK Generalsekretariats in Berlin.  

-Seit 2020 leitet sie die integrative Frauen-Nähstube mit dem Schwerpunkt Upcycling, des Carisatt-Ladens in Neukölln.

-Während der Covid-19 Pandemie wurde das gemeinsame Masken-Projekt mit den Malteser Integrationslotsen "Nähen gegen Corona" initiiert, wo Annett als Initiatorin und Koordinatorin den Stein ins Rollen gebracht hat. 


"SUERE bedient sich jedoch eines eigenen Stils und vereinbart Ästhetik mit der Sozialen Arbeit- und macht Menschen hinter den Produkten sichtbar."  Annett Kaplow

Dihan

Ehrenamtliche Unterstützerin.

"Ich nähe schon seitdem ich ein kleines Mädchen bin. Das ist mehr als ein Hobby, es ist heilend."


Dihan hat uns seit unserer Gründung im September 2019 immer Unterstützt. Egal welches Projekt, Dihan packte mit an und setzte Ideen schnell um! Sie ist besonders stolz auf ihre ehrenamtliche Nähgruppenleitung der Malteser Integrationslotsen. "Ich möchte den Frauen, die hier ankommen halt geben und ihnen eine Perspektive zeigen. Ich war selbst hier in dem Flüchtlingsheim und weiß wie sich das anfühlt." Dihan hat uns noch zu unserem Fotoshooting besucht und ist dann leider aus unserem Projekt ausgestiegen. 

Ildiko

Ehrenamtliche Unterstützerin.

„Ich hätte gern Superkräfte wie Superman, dann könnte ich mich in Lichtgeschwindigkeit bewegen und mir die Welt anschauen.“


Ildiko hat sich über social media bei SUERE gemeldet, weil sie mitstricken wollte. Schon als kleines Mädchen hat Ildikos Oma ihr das Stricken anschaulich erklärt und ihr sogar eine gesamte Puppengarnitur gestrickt. Aus einer Ferienbeschäftigung wurde eine Leidenschaft. „Beim Stricken finde ich es gut, dass man nebenbei noch Serien schauen kann. Ich stricke eigentlich ständig.“ Ein hellblauer Pullover mit silber-glitzer Ärmeln und hübschem Zopfmuster ist ihr Stück auf das sie besonders stolz ist. Ildiko hat mit dem SUERE-Strickprojekt eine Struktur für den Alltag gefunden: „Es ist toll aufzustehen und nach dem Frühstück los zu stricken. Ich kann hier meine Leidenschaft quasi zum Beruf machen.“ Ildiko setzt sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein und würde gern etwas gegen Mobbing in der Gesellschaft unternehmen. „SUERE ist genau das, was ich mir unter einem fairen Geschäft vorstelle, es ist lokal und die Leute haben ein gesichertes Einkommen“.

David

Werkstattbeschäftigter bei WERGO Textil & Design.
„Ich mag die Farbe Blau, wie der Himmel oder das Meer, sie erinnert mich an Freiheit.“ 

David hat sich schon früh für Textil und Design interessiert und eine Ausbildung an der Berufsfachschule begonnen. In einer frauendominierten Ausbildung fühlte er sich wie der „Hahn im Korb“ und fand die Arbeit mit den Textilien spannend. Zu der Werkstatt fand er erst später und näht seit ca. 3 Jahren. Besonders stolz ist er auf einen Rucksack, den er schon mehrfach genäht und auch an Freunde verschenkt hat. „Ich kann beim nähen meine Musik hören und einfach mal abtauchen. Ich mag meinen Freunden eine Freude machen und habe auch schon mal etwas selbstgenähtes verschenkt“. Seine zweite Leidenschaft neben dem Nähen ist das Manga lesen oder Disneyfilme sammeln - bereits 200 Filme hat er in seiner Kollektion. David träumt davon, einmal eine Reise nach Tokio zu machen. Für ihn ist der Weltfrieden ein großer Wunsch, und dass Menschen und Tiere friedlich leben können. 

Birgit

Werkstattbeschäftigte bei WERGO Textil & Design.

„Ich würde gern mal ein schönes Teil nur für mich nähen“

Schon in der Schule merkte Birgit, dass sie sich zum Schneidern hingezogen fühlt. Neben den Fächern des Werkelns, Haushaltslehre oder Holzarbeiten fand sie das für sich bestes Fach- Handarbeit. In der Werkstatt ist Birgit seit einem Jahr angestellt und ist zurzeit im Berufsbildungsbereich tätig. So lernt sie z.B. mit einer Industriemaschine umzugehen, was etwas total anderes ist, als zu Hause zu nähen. Die gelernte Bürokauffrau hat nach einigen Rückschlägen im Leben bei der Werkstatt eine Struktur gefunden, die ihr Leben bereichert. Besonders stolz ist sie auf ihren ersten selbstgenähten Mund-und Nasenbehelfsschutz. Sie hat sich einen Stoff ausgesucht, welcher schwer zu verarbeiten war. Bei diesem Projekt konnte Birgit über sich hinauswachsen. „Mein Traum ist es, irgendwann nur noch meine Kleidung selbst zu nähen.“  Vielleicht kann sie ihrem Traum näher kommen: Birgit will an Workshops bei SUERE teilnehmen, in denen man seine eigene Kleidung näht.